3 Basis-Tipps für den Umgang mit dem Hund

Auch wenn Hunde äußerst treue und loyale Gefährten sind, stellen sie doch hohe Ansprüche an ihren Halter. Die Haltung eines Hundes erfordert eine gute Vorbereitung und umfassende Sachkunde darüber, wie Hunde „funktionieren“ und was sie brauchen, um glücklich, ausgeglichen und gesund zu sein. Dieses Wissen ist sehr umfangreich, doch es gibt 3 Basis-Tipps für den Umgang mit deinem Hund.

Konsequenz

Hunde lernen durch ständige Wiederholung. So können sie Rituale verinnerlichen und Worte verstehen und erkennen, was sie bedeuten. Hierzu musst du bei allem, was du tust, konsequent sein. Dies betrifft sowohl deine Stimmkommandos als auch dein Verhalten. Soll dein Hund beispielsweise nicht auf die Couch, dann darfst du es ihm nicht heute verbieten und morgen gestatten, weil er gerade so süß guckt. Konsequent sein heißt, dass er entweder etwas immer darf oder eben nie darf. Setze deinen Anspruch auf liebevolle, konsequente Weise durch. So kann dein Hund lernen, was von ihm erwartet wird, was ihm zusätzlich Sicherheit vermittelt.

Artgerechten Umgang

Wer seinen Hund liebt, neigt mitunter dazu, ihn zu vermenschlichen. Dass Hunde Gefühle haben wie wir, ist unstrittig und jeder Hundehalter wird dies bestätigen. Dennoch musst du lernen, das Verhalten deines Hundes zu lesen und richtig zu deuten. Nicht jeder Blick deines Hundes bedeutet beispielsweise Reue (wenn er etwas angestellt hat), sondern der typische Hundeblick kann auch Angst signalisieren. Hüte dich davor, etwas in das Verhalten deines Hundes hinein zu interpretieren. Stattdessen eigne dir umfassende Sachkenntnis über die Körpersprache deines Hundes an, beispielsweise über die typischen Beschwichtigungssignale. Damit hast du einen wichtigen Grundstein für die gelungene Kommunikation zwischen dir und deinem Hund gelegt.

Passende Beschäftigung

Nichts ist schlimmer, als wenn dein Hund unter- oder auch überfordert ist. Viele Hunde laufen im Alltag nebenher mit und bekommen nicht die Zeit und Aufmerksamkeit, die sie benötigen. Mit ein paar Gassigängen am Tag sind die meisten Hunde unterfordert und langweilen sich. Hunde brauchen, entsprechend ihrer rassetypischen Veranlagung, passende körperliche und geistige Beschäftigung. Auch das Alter des Hundes spielt eine Rolle, denn auch wenn ein Hund in die Jahre kommt, musst du ihn körperlich und geistig fördern. Dies betrifft auch das andere Extrem, die Überforderung. Ein Hund, der nur Leistung zeigen muss und nicht zur Ruhe kommen kann, wird ebenfalls Stress verspüren. Deswegen ist es wichtig, dass du dich mit der typischen Disposition deines Hundes befasst und ihn entsprechend beschäftigst.

Fazit

Hundehaltung ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Am besten machst du dir über diese Dinge schon Gedanken, bevor du einen Hund anschaffst, indem du überlegst, wie viel Zeit du für sein Training etc. aufwenden kannst und möchtest. Zudem ist es unabdingbar, dass du dir umfangreiche Sachkenntnis für einen guten Umgang mit dem Hund aneignest.

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