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6 Tipps, damit der Rückruf klappt

Es ist ein Traum, wenn dein Hund sofort auf deinen Rückruf reagiert und zu dir zurückkommt. Dies muss kein Traum bleiben, denn ein sichererer Rückruf ist elementar wichtig in der Erziehung deines Hundes. Denn wenn ein Hund nicht auf den Rückruf reagiert, ist das nicht nur anstrengend, sondern kann auch sehr gefährlich werden. Nicht bei jedem Mensch-Hunde-Gespann funktioniert der Rückruf reibungslos und wir geben dir sechs wertvolle Tipps, damit es mit dem Rückruf klappt.

Das Codewort

Hunde sind in der Lage, mehrere Stimmkommandos zu lernen und diese bestimmten Aktionen zuzuordnen. „Sitz“, „Platz“ oder „Bleib“ sind hier die bekanntesten. Beim Rückruf jedoch werden viele kreativ und von „Komm her!“ über „Komm!“ oder „Sammy!!!!!“ bis hin zu „Nun komm jetzt endlich her!“ ist alles dabei. Es ist leicht vorstellbar, dass der Hund kaum weiß, was sein Halter ihm damit sagen will. Lege deswegen ein bestimmtes Codewort fest, welches zu ausschließlich für den Rückruf verwendest. Der Name des Hundes ist hierzu ungeeignet, da du diesen zu oft in anderem Zusammenhang benutzt. Deswegen entscheide dich für ein Kommando speziell für den Rückruf.

Gut platzierte Belohnung

Dein Hund soll natürlich lernen, dass er etwas gut gemacht hat. Kommt dein Hund auf dein Kommando, beispielsweise „Hier!“ oder „Komm!“ zu dir, auch wenn es anfangs nur zufällig ist, belohne ihn mit einem Leckerli. Achte darauf, dass die positive Verstärkung unmittelbar auf den gelungenen Rückruf folgt, damit dein Hund beides verknüpfen kann. Gehe nach und nach dazu über, die Belohnung erst einzusetzen, wenn der Rückruf in schwierigeren Situationen geklappt hat. Denn wenn du die erlernten Basics weiter verstärkst, kommt dein Hund nur noch, weil er ein Leckerli bekommt. Belohne ihn stattdessen mit deiner Stimme oder einem Streicheln und setzte die Leckerlis fortan in fortgeschrittenen Übungssituationen ein.

Übung mit Schleppleine

Du traust dich noch nicht, draußen den Rückruf ohne Leine zu üben? Dann trainiere mit einer Schleppleine. Sie gibt deinem Hund das Gefühl, frei zu laufen, wobei du ihn immer noch unter Kontrolle hast. Lies hier, was du beim Umgang mit der Schleppleine beachten solltest.

Rückruf in schwierigen Situationen

Irgendwann wird das Rückrufkommando bei deinem Hund in einfachen Situationen, wenn nichts und niemand den Hund ablenkt, sitzen. Herausfordernder wird es, wenn erste Ablenkungen in Form von anderen Hunden, Passanten oder Radfahrern ins Spiel kommen. Je nachdem, wie leicht dein Hund ablenkbar ist, wird er dich schnell vergessen und dein Rückrufkommando überhören. Deswegen musst du auch diese Situationen üben. Am besten klappt dies in einem sicheren Rahmen wie einer Hundeschule beim Training mit anderen. Keinesfalls solltest du deinen Hund draußen ableinen, wenn er nicht sicher zu dir zurückkommt. Kehre zurück zum Training mit der Schleppleine und belohne deinen Hund sofort, wenn der Rückruf in einer fortgeschritten Übungssituation geklappt hat.

Rückruf und Leinenführigkeit

Dein Hund ist nicht Leinenführig und zerrt dich durch die Gegend? Dann wird es wahrscheinlich auch schwer oder gar nicht mit dem Rückruf klappen. Daher trainiere in diesem Zuge unbedingt primär die Leinenführigkeit deines Hundes. Ein Hund, der an der Leine nicht auf dich achtet, wird es ohne Leine erst recht nicht tun. Hier erhältst du nützliche Tipps, wie du die Leinenführigkeit trainieren kannst.

Alltagsübungen

Hunde reagieren sehr sensibel auf die Stimme ihrer Bezugsperson und können schon kleine Gefühlsschwankungen daraus lesen. Gehe deswegen immer achtsam mit deinen Kommandos um, auch wenn du den Rückruf übst. Deine Stimme sollte klar und fest, aber ohne Aggression sein. Setze auch deine belohnende Stimme entsprechend ein. Bleibe konsequent und gib nicht auf, falls es am Anfang nicht gut klappt mit dem Rückruf, vor allem wenn dein Hund dies nicht von klein auf gelernt hat und du erst später damit beginnst. Baue den Rückruf immer wieder spielerisch im Alltag ein, beispielsweise im eigenen Garten oder auch in der Wohnung. Beachte hierbei aber, deinem Hund nicht auf die Nerven zu gehen, weil du ihn dauernd rufst. Es sollte sich für ihn schon lohnen, zu dir zu kommen, beispielsweise weil er eine extra Portion Streicheleinheiten oder besonders liebe Worte bekommt.

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