Leinenpflicht zur Brut- und Setzzeit

Hundehalter kennen das: Leinenpflicht zur Brut- und Setzzeit alljährlich ab 1. April. Während dieser Zeit dürfen Hunde in bestimmten Gebieten nicht frei, sondern nur an der Leine geführt werden. Auch wenn dies zu Einschränkungen führt, da Hunde ja sehr gern frei herumlaufen, ist die Einhaltung der Leinenpflicht während dieser Zeitspanne wichtig und sinnvoll.

Was hat es mit der Brut- und Setzzeit auf sich?

Sie bezeichnet die Zeit, in der jedes Jahr die Wildtiere ihren Nachwuchs ausbrüten und zur Welt bringen. Brutzeit bezieht sich auf Vögel, während sich die Setzzeit auf Haarwild bezieht. Zu Haarwild zählen Tierarten wie Rot- und Schwarzwild, Hasen, Wisente, Luchse, Füchse und Wildschweine. Zusätzlich zur Leinenpflicht dürfen diese Tiere im Zeitraum vom 1. April bis 15. Juli nicht bejagt werden. In manchen Bundesländern wie Bremen oder Niedersachsen beginnt die Phase bereits schon am 15. März.

Wo gilt die Leinenpflicht?

Während der Brut- und Setzzeit gilt die Leinenpflicht inner- und außerorts auf allen Feldern, Grünflächen, Wiesen sowie in Waldgebieten. Dies dient dem Schutz der Wildtiere, so dass sie in Ruhe ihren Nachwuchsausbrüten und aufziehen können. Du solltest die Leinenpflicht auf jeden Fall ernst nehmen, nicht nur, um die Tiere zu schützen, sondern auch, um deinen Geldbeutel zu schonen. Denn Verstöße können mit Bußgelder von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

Gibt es Ausnahmen von der Leinenpflicht?

Die Leinenpflicht zur Brut- und Setzzeit wird auf Länderebene geregelt. Im Saarland beispielsweise dürfen Hunde, die jederzeit und zuverlässig abrufbar sind, unangeleint laufen, und zwar vom 1. März bis 30. Juni (Quelle: Wikipedia). Um sicher zu gehen, erkundige dich am besten bei deinem jeweiligen Ordnungsamt. In unserem Städte-Guide findest du neben Angaben zu Leinenpflicht weitere interessante Informationen über vieles, was für dich und deinen Hund von Bedeutung sein kann.

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