Proteinquellen für Hunde

Jeder Hund braucht Proteine, nicht nur sehr sportliche Hunderassen. Ein Proteinmangel kann schwere gesundheitliche Schäden hinterlassen. Also worauf musst du achten?

Was sind Proteine?

Proteine, bzw. Eiweiße, sind an der Bildung von Hormonen und Enzymen sowie Gewebeneubildung beteiligt und kommen in allen Körperzellen vor. Dein Hund benötigt für die Stoffwechselprozesse Protein, da es ein essenzieller Nährstoff ist. Organe, Muskeln und Knochen brauchen Proteine, um zu wachsen und um sich zu regenerieren. Aber auch für Haut, Fell und Blut ist dieser Stoff unverzichtbar. Proteinquellen können sowohl tierische als auch pflanzliche sein, wobei die tierische als primäre gilt. Solche tierischen Quellen sind Rind, Lamm, Kaninchen, Schwein, Pferd, Geflügel, Fisch oder sogar Insekten. Über hypoallerges Futter, das aus Insekten gewonnen wird, kannst du weiter unten lesen. Pflanzliche Quellen sind dagegen zum Beispiel Gluten wie Maiskleber, Sojaprodukte oder getrocknete Bierhefe.

Wie viel Protein braucht dein Hund? 

Dein Hund benötigt eine Mindestmenge an hochwertigem Eiweiß. Bei einem adulten Hund liegt der Bedarf bei ca. 2 bis 6 g Eiweiß pro Körpergewicht. Der Bedarf ist bei jungen Hunden und trächtigen Hündinnen jedoch weitaus höher. Welpen benötigen im Wachstum sehr proteinhaltiges Futter. Aber auch Arbeits- und Leistungshunde brauchen mehr Proteine. Für besonders aktive und sportbegeisterte Hunde empfehlen wir das European Pet Pharmacy Sport. Hunde, die jagen, laufen, schwimmen oder sich anders sportlich betätigen, benötigen mehr Protein als üblich um das große Risiko der Abmagerung/des Muskelverlusts vorzubeugen. Alle die Stoffe, die ein leistungsorientierter Hund benötigt, finden sich in „Sport“ wieder. Der exakte Proteinbedarf deines Hundes hängt von mehreren Faktoren und Umständen ab, weshalb du auch einen Tierarzt fragen kannst, falls du unsicher bist.

Gibt es so etwas wie einen Proteinüberschuss?

In der Tat. Ein Proteinüberschuss ist möglich und sollte verhindert werden. Daraus können Organschädigungen resultieren. Leber und Niere sind für den Entgiftungsprozess verantwortlich und können bei zu hohem Ammoniakabbau, der durch die Proteinzufuhr entsteht, überlastet und geschädigt werden. Wenn Niere und Leber schon vorgeschädigt sind, kann der Reinigungsprozess nicht reibungslos ablaufen und es entsteht Übelkeit, Blähungen, Krampfanfälle und übelriechender Kot. All das sind Anzeichen für einen Proteinüberschuss. Achte daher immer auf eine ausgewogene Proteinzufuhr. Allgemein gilt es, nicht mehr als 3 verschiedene Proteinquellen im Leben deines Hundes zu füttern. Bestenfalls solltest du Rind, Lamm und Huhn füttern. Auch Fisch ist sehr gut verträglich und gesund.

Woran du einen Proteinmangel erkennst

Wenn dein Hund einen Proteinmangel hat, beeinträchtigt das sein Immunsystem und die Stoffwechselvorgänge im Körper. Du kannst Mangelerscheinungen an folgenden Symptomen erkennen: Hautreizungen, stumpfes Fell, Durchfall, Infektionskrankheiten, Trägheit und abnehmende Kraft. Beachte dabei jedoch, dass all diese Symptome auch andere Gründe haben können. Allergien oder weitere Mangelerscheinungen können der Fall sein, sowie verschiedene Magen-Darm-Probleme. Sprich deshalb mit einem Tierarzt, wenn dein Hund solche Symptome aufweist.

Exotische Fleischsorten

Die Nachfrage nach exotische Proteinquellen wie Känguru, Strauß, Kamel oder sogar Zebra ist in den letzten Jahren angestiegen. Für eine artgerechte Ernährung sind diese Quellen allerdings nicht nötig. Beziehe dich eher auf regionale Quellen wie oben genannt. Denn diese Tiere gibt es in Europa nicht und dienen daher nicht als eine artgerechte, natürliche Ernährung. Bei Unverträglichkeiten und Allergien gegenüber heimischen Proteinquellen kann jedoch darauf zurückgegriffen werden. Eine weitere und bessere Alternative wäre aber ein Futter, das aus Insekten gewonnen wird.

Futter aus Insektenproteinen

Ja, Insekten sind eine nahrhafte Proteinquelle und für die Zukunft sehr wertvoll. Denn damit kann der Verbrauch von Fleisch zurückgestuft und die Umwelt geschont werden. Auch für deinen Hund ist dieses Futtermittel eine tolle Alternative zu Fleisch. Insektenproteine haben dieselbe Ernährungsleistung wie Fleisch und sind hypoallergen, was sie besonders für Hunde mit Allergien interessant macht. Aber auch der Fakt, dass sie frei von Antibiotika sind, ist überzeugend. Was Geschmack angeht, sind sie ebenfalls nicht weniger lecker für deinen Vierbeiner. Hunde haben diese Fleisch-Alternative bisher freudig angenommen und verschmaust. Wir bieten hypoallerges Hundefutter aus Insekten von Bellfor in unserem Shop an, probiere es jetzt aus!

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