Was ist der beste Schlafplatz für den Hund?

„Wie man sich bettet, so liegt man“, gilt nicht nur für uns, sondern auch für Hunde. Es lohnt sich, dem Schlafplatz deines Hundes besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden, sowohl hinsichtlich des Standortes als auch der Auswahl des Hundebetts. Ein gesunder Hund schläft rund 14 Stunden über den Tag verteilt, ältere oder kranke Hunde schlafen deutlich mehr. Deswegen ist ein Schlafplatz, an dem dein Hund sich wohl fühlt, besonders wichtig. Wie findest du den besten Schlafplatz für deinen Hund?

Wo ist der ideale Schlafplatz?

Es gibt einige Faktoren, die du bei der Auswahl des richtigen Schlafplatzes für deinen Hund beachten solltest. Zuerst einmal wähle einen ruhigen Standort für den Schlafplatz aus. Dies kann in einem Nebenzimmer oder gemütlich unter einer Treppe sein. Auch eine ruhige Ecke im Wohnzimmer ist geeignet, sofern der Hund nicht dauerndem Lärm aus einer Musikanlage oder dem Fernseher ausgesetzt ist. Ständig hin und her laufende Familienmitglieder können einen Hund beim Ausruhen stören, ebenso wie Küchengeräusche und -dämpfe. Beachte dies daher ebenfalls bei der Standortauswahl für das Körbchen. Der Untergrund sollte nicht zu kalt sein, d.h. dein Hund sollte nicht dauerhaft auf kalten Fliesen liegen, außer er möchte sich bei heißen Temperaturen dort einmal abkühlen. Zudem ist es praktisch, wenn du den Standort für den Schlafplatz deines Hundes ebenerdig auswählst, falls du auf zwei oder mehr Etagen wohnst, denn damit schonst du die Gelenke deines ja auch älter werdenden Hundes.

Auswahl des passenden Hundebettes

Hundekorb, Hundebett, Kuschelkissen… der Auswahl an Hundebetten sind kaum Grenzen gesetzt. Doch solltest du nicht allein die Optik entscheiden lassen, damit das Körbchen schick in deinem Zuhause aussieht. Viel wichtiger ist, dass dein Hund sich darin wohl fühlt und einen gesunden Schlaf hat. Das Hundebett muss zunächst einmal ausreichend groß sein, so dass der flach liegende, ausgestreckte Hund Platz darin hat. Leicht erhöhte Ränder sorgen dafür, dass die Körperwärme des Hundes erhalten bleibt und sich der Hund darin besser einkuscheln kann. Falls du einen älteren oder körperlich eingeschränkten Hund hast, achte darauf, dass der Rand jedoch nicht zu hoch ist und dein Vierbeiner bequem ins Hundebett hineinkommen kann.

Die Liegefläche des Hundebettes

Entscheidend ist die Liegefläche des Hundebettes, die mit dem hierfür verwendeten Füllmaterial zusammenhängt. Dies solltest du besonders gut unter die Lupe nehmen, denn billig gefertigte Hundebetten haben oft dünnes, klumpiges Füllmaterial. Auf einem solchen Untergrund lässt es sich kaum bequem ruhen, denn über kurz oder lang liegt der Hund fast auf blankem Boden. Auch ein harter matratzenähnlicher Hundebett-Boden ist weder gemütlich noch gesund. Dabei ist es für Muskeln, Knochen und Gelenke besonders wichtig, dass der Hund auf einem Hundebett mit gut gestütztem Untergrund liegt. So wie es für uns Matratzen gibt, die sich beim Liegen der Körperform anpassen, gibt es auch entsprechend ausgestattete Hundebetten mit Liegeflächen aus anpassungsfähigem Material. Achte beim Kauf daher besonders auf diesen Aspekt. Wichtig ist natürlich auch, dass die Bezüge des Hundebetts abnehmbar und waschbar sind.

Zusammenfassung: Checkliste für den Schlafplatz des Hundes

Auf Folgendes solltest du achten:

  1. Ruhiger Schlafplatz ohne Zugluft oder Lärm
  2. Kein zu kalter Boden, z.B. Fliesen
  3. Ausreichend großes Körbchen oder Hundebett
  4. Hundebett mit abnehmbaren und waschbaren Bezügen
  5. Leichte, weiche Umrandung des Hundebetts
  6. Hochwertige, anpassungsfähige, bequeme Liegefläche im Hundebett

 

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