Wie erkennst du, ob dein Hund Schmerzen hat?

Hunde sind stille Patienten und zeigen ihre Beschwerden meist oft erst spät an. Doch bevor du offensichtliche Anzeichen wahrnimmst, dass dein Hund Schmerzen haben könnte, zeigt er diese vorab schon durch einige Verhaltensweisen an. Welche sind das? Woran kannst du erkennen, ob dein Hund Schmerzen hat?

Dein Hund hat keinen Appetit

Wer Schmerzen hat, mag nichts essen. Dies ist auch bei Hunden so. Kannst du bei deinem Hund beobachten, dass er mit wenig Appetit frisst, kann es sein, dass er Schmerzen hat, beispielsweise eine Entzündung im Maul. Nimm deinen Vierbeiner in diesem Fall genau unter die Lupe, am besten suchst du sogar direkt einen Tierarzt auf und forschst nach weiteren Anzeichen.

Dein Hund geht in Rückzug

Mit Appetitlosigkeit geht oft Rückzug einher. Wenn sich dein sonst geselliger Hund plötzlich in einer Ecke verkriecht, prüfe umgehend seinen Gesundheitszustand. Denn wenn dein Hund in Rückzug geht, kann dies ein Zeichen für Schmerzen sein.

Dein Hund äußert Schmerzlaute

Hunde, die Schmerzen haben, machen sich manchmal durch bestimmte Geräusche bemerkbar. Allerdings winseln oder jammern sie nicht durchgehend, sondern geben eher plötzliche laute, ähnlich wie spitze Schreie, von sich. Dies kann beispielsweise passieren, wenn der Hund Schmerzen beim Laufen hat und eine plötzliche Bewegung macht.

Dein Hund hat Probleme beim Laufen

Hinken oder Lahmen sind eindeutige Anzeichen dafür, dass dein Hund Schmerzen hat. Denn er wird alles tun, um den schmerzenden Teil des Körpers zu entlasten, sei es ein Vorder- oder Hinterlauf, eine Pfote, die Hüfte oder den Rücken. Ein weiteres Problem hierbei ist, dass der Hund dabei eine Schonhaltung einnimmt, wodurch sich zusätzlich Muskeln verspannen und die Schmerzen weiter zunehmen.

Dein Hund hechelt stark

Falls du verstärktes Hecheln bei deinem Hund feststellst, herrscht bereits Alarmstufe Rot. Zwar hecheln Hunde bei hohen Temperaturen oder körperlicher Anstrengung, um die Körperwärme zu regulieren, doch darüber hinaus ist Hecheln ein ernstes Anzeichen, dass es deinem Hund nicht gut geht. Kommen Atembeschwerden oder Kreislaufprobleme hinzu, rufe umgehend in deiner Tierarztpraxis an.

Dein Hund zeigt allgemein verändertes Verhalten

Die oben genannten Zeichen können einzeln oder kombiniert auftreten, falls dein Hund Schmerzen empfindet. Außerdem können Verhaltensweisen wie plötzliches Schnappen, Beknabbern oder Ablecken bestimmter Körperstellen, Überempfindlichkeit bei Berührungen, Rastlosigkeit, Kratzen am Boden oder Schiefstellungen hinzukommen. Derlei Anzeichen solltest du zum Anlass nehmen, deinen Tierarzt-Notdienst anzurufen – übrigens lieber einmal zu früh als zu spät. Denn je eher dein Hund Hilfe bekommt, desto schneller kommt er wieder auf die Beine.

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